Wir engagieren uns für Tiger, machen Sie mit und helfen über Ihre Spende an den WWF die Anzahl der freilebenden Tiger zu steigern. Übrigens: Tiger-Schutz bedeutet zugleich Umwelt- und Klima-Schutz.

Seit 2017 haben wir eine Patenschaft für freilebende TIGER.

Wir unterstützen den WWF bei seiner Mission und tragen dazu bei:

 

·    Großflächige Gebiete durch die Etablierung von Schutzgebieten zu schaffen.

·       Weitere Anti-Wilderer-Brigaden auszubilden

·       Den Handel mit Tiger-Produkten aus illegaler Jagd zu reduzieren.

·       Die Menschen vor Ort für Schutz und Nutzen der Artenvielfalt zu sensibilisieren.

 

17.07.2020 Nur im Erbgut erkennbar

Auf der gesamten Malaiischen Halbinsel ist ihre Populationsdichte aufgrund der spärlichen Beutetierbesiedlung sehr dünn.Wenn Tiger keine Beute finden, gehen sie mitunter auf Futtersuche in Siedlungsgebiete und reißen dort Nutztiere.Die entstehenden Schäden könne dabei erheblich sein: Zwischen 1993 und 2003 entstanden beispielsweise den Bauern in Terengganu, einer der ärmsten Gegenden der Malaiischen Halbinsel, durch Nutztierverlust geschätzte 300.000 Euro Schaden.Was für die meisten existenzbedrohend ist. Die für diese Schäden verantwortlichen Tiger werden oft von aufgebrachten Dorfbewohnern getötet und ihre Körperteile auf dem Schwarzmarkt gewinnbringend verkauft.Die Kombination aus massivem Lebensraumverlust, einer geringen Dichte an Beutetieren und dem oben beschriebenen Mensch-Tiger-Konflikt ist eine tödliche Mischung, weshalb die Tigerzahlen in den letzten Jahren dramatisch abgenommen haben.

 

15.06.2020 Der einstige Herrscher des Subkontinents

Der Bengal-Tiger kam vermutlich vor etwa 12.000 Jahren auf den indischen Subkontinent, ist also ein relativ später Einwanderer.Die meisten Bengal-Tiger leben heute in Indien, aber ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich bis in den Himalaja in Nepal und Bhutan,wo sie schon auf über 4000 Metern Höhe gesichtet wurden, über Bangladesch bis nach West-Myanmar. Die Sundarbans, die weltgrößten Mangrovenwälder am Mündungsgebiet von vier großen Flüssen in Indien und Bangladesch, beherbergen vermutlich die größte noch zusammenhängende Tierpopulation. Der Bengal-Tiger war schon 2500 v. Chr. das Wahrzeichen des heutigen Indien und ist es bis heute geblieben. Einst war er in seinem Verbreitungsgebiet zahlreich vertreten. Heute ergeht es ihm wie seinen Artgenossen überall in Asien: Durch Wilderei und Lebensraumverlust in voreinander isolierte Resthabitate zurückgedrängt überlebt er nur in kleinen Populationen, hauptsächlich in Schutzgebieten und extra eingerichteten Tigerreservaten.

 

29.05.2020 Großartige Nachrichten

Großartige Nachrichten aus Russland fernem Osten. Über 2000 Experten haben auf einer Fläche von mehr als 150.000 Quadratkilometern nach Spuren des Amur Tigers gesucht. Das Ergebnis: Seit dem letzten Zensus ist die Zahl der größten lebenden Raubkatze von 450 auf 510 angewachsen. Etwa 100 von ihnen haben nachweislich Jungtiere. Das bedeutet, die ergriffenen Maßnahmen zum Schutz dieser bedrohten Art zeigen Wirkung. Der Schutz der Tiger genießt bei uns einen ganz besonderen Stellenwert, weil die Arbeit alle Bereiche betrifft, die im modernen Umweltschutz zu leisten sind. Es ist toll zu sehen, dass wir damit Erfolg haben.

 

15.04.2020 Ungewisse Zukunft für die größte Raubkatze der Erde

Der Tiger mit seiner typischen Fellzeichnung, die sich übrigens individuell unterscheidet, ist mit bis 325 Kilogramm die größte Raubkatze der Erde und weltweit ein Symboltier für den Artenschutz. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts schätzungsweise noch etwa 100.000 Tiger durch die Wälder Asiens streiften, wurde ihre Zahl gut 100 Jahr später, im Jahr 2009, auf nur noch etwa 3200 Tiere in freier Wildbahn geschätzt. Drei von neun Unterarten sind zudem bereits ausgestorben. Eine vierte Unterart, der Südchinesische Tiger, ist wahrscheinlich ebenfalls aus der Natur verschwunden und kommt wohl nur noch in Zoos vor.

 

17.02.2020 Der große Unbekannte

Der indochinesische Tiger ist einer der sechs überlebenden Unterarten des Tigers und lebt vorwiegend in den unwegsamen Bergwäldern der Grenzgebiete von Thailand, Myanmar, Südchina, Kambodscha, Laos und Vietnam. Die fortschreitende Lebensraumzerstörung und das Bevölkerungswachstum Südostasiens bringen die seltene Großkatze in Bedrängnis. Zugleich hat der indochinesische Tiger gerade hier bei entsprechenden Schutzmaßnahmen gute Chancen zu Überleben: Die Unwegsamkeit des Geländes, die vergangenen Kriegsjahre und die teilweise problematische politische Situation in den einzelnen Staaten erschweren den Menschen den Zugang zu den Rückzugsgebieten der Tiger. Auf diese Weise bleiben sie bis heute erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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